Ich habe gerade ein Video im Internet gefunden, das mich hat zusammenzucken lassen. Keine Ahnung was es damit auf sich hat, aber es ist hochinteressant und bereits 40 Jahre alt. Aber aus irgendeinem Grund scheint sich die dahinterliegende Technologie nicht durchsetzen zu können (dürfen?!).

Aber zum Inhalt: Es geht um sog. Nitinol, eine Legierung aus Nickel und Titan, die sich unter Wärmezufuhr ausdehnt und bei Kälte zusammenzieht. Die Energie, die das Metall dabei entwickelt ist beachtlich. Es geisterte auch mal in den 80er und 90er Jahren als ‚Memory-Metall‘ durch die Medien.

Im Endeffekt kann ich mir so ein Maschinchen sehr gut in Kombination mit in vielen Häusern bereits vorhandenen Solarkollektoren vorstellen (also wo Wasser erwärmt wird). Die zur Stromerzeugung notwendige Leistung ist bereits durch geringe Temperaturunterschiede erreicht, also warum wird das nicht entwickelt?

Ist es die Angst vor der Autarkie der Bevölkerung vom Stromnetz? Vom Öl? Mangelnde technische Reife (kann ich mir nicht vorstellen nach 40 Jahren)?
Haltbarkeit? -> Dagegen spricht der Dauereinsatz in Industrierobotern. Das hat jetzt zwar alles nur am Rande etwas mit unseren Hauptinhalten zu tun, aber es geht ja irgendwie auch um „Motoren“ und „Fuel“, also bin ich mal auf eure Meinungen dazu gespannt…

Wer hat Lust zu experimentieren?