Damit sind „echte Männer“ gemeint. Abseits von Orlando Bloom und Brad Pitt. Über die Wirrungen des durchaus charmanten George Clooney hinweg, über den verblassenden Glanz eines schneidigen Pierce Brosnan.

Und jetzt kommt mir nicht mit ‚Vin Diesel‘ oder ‚Dwayne Johnson‘. Nichts gegen die Brachialkanten – aber es mangelt hier doch gewaltig an Stil und Format (und damit ist nicht der Bizeps oder die Menge an Tattoos gemeint).

Ich spreche von einer aussterbenden Spezies. Leute wie Jean Reno, Robert DeNiro, Sean Connery. Unvergessene Legenden wie Steve McQueen und, ja, Gregory Peck!

Das europäische Kino hatte auch solch einen Haudegen zu bieten – und zwar einen Waschechten. Mit Gitanes im Mundwinkel und verschmitztem Gesichtsausdruck spielte er sich in die Herzen von Damenwelt und Actionfans:

Jean Paul Belmondo.

Mit legendären Rollen wie z.B. in „Der Profi“ schaffte Belmondo es in die Annalen der Filmgeschichte und war auch immer für eine spektakuläre Verfolgungsjagd gut. Gerne in klapprigen Franzosenblechen am Drehzahlbegrenzer (und darüber). Hier nun die Ausnahme: Belmondo in einem echt heruntergerittenen, gepanzerten (?) Mustang (heute würde man „Ratcar“ dazu sagen), in gerechter Selbstjustiz, es folgt eine Szene aus „Le Marginal“ von 1983… Enjoy: