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Ich bin weiß Gott nicht der qualifizierteste etwas über Rennserien und Historie von mir zu geben, das vorneweg. Ich denke Ayrton wird mir aber in diesem Fall sekundieren. Die Formel 1 hat – mal wieder – weiter an Glanz verloren. Erinnern wir uns an vergangene Epochen – wann haben Spektakuläres und Faszinierendes das Publikum gewonnen? Immer. Das ist seit Ben Hurs Pferderennen so und fand einen Höhepunkt in der Gruppe B mit den altbekannten Rallye-Legenden. Was passierte, als man (wegen tragischer Todesfälle) die Regulatorien änderte und die Boliden zähmte? Genau: Keine Sau interessierte sich mehr für den Sport. Wer will schon einen Citroen Saxo oder Ford Fiesta im Drift sehen (Ken Block ausgenommen)?

Dafür muss ich mich nur am Wochenende vor eine Großraumdisko stellen, da habe ich den gleichen Spaß.

Übrigens ist das der Grund, warum solche Underground „Stars“ wie Gilles Nantet einfach deswegen bekannt sind, weil Sie sich – wie unerhört – einen aktuellen 911er schnappen und den über die Pisten prügeln. Kostprobe? Bitte:

Na – das ist doch netter als ein schrammeliger Kleinwagen, oder? Und jetzt das Ganze auch mit anderen, „richtigen“ Autos et voilà, fertig ist die Lauge.

Bei der Formel 1 haben sich in der Saison 2014 so einige Dinge zum schlechten geändert – ohne Not – einfach so. Weil Onkel Bernie es so wollte. Wie immer. Der neueste Streich des bekanntesten Strolchs der Motorsportgeschichte ist es, die Motoren zu kastrieren. Nicht genug, dass wir schon mit idiotischen Hybridtriebwerken im Straßenverkehr drangsaliert werden (doppelter Aufwand, doppelter Abfall, für 1L Ersparnis) – nein, auch die Formel 1 muss politisch korrekt werden.

Ich warte nur darauf: Bald kommen die ersten Outingkampagnen schwuler Fahrer inklusive positiver Presseechos nebst wohlwollendem Statement des Bundespräsidenten! Was ist nur los mit der Welt? Durch diesen Blödsinn hat die Formel 1 nun ein weiteres Alleinstellungsmerkmal verloren.

Sie ist nicht mehr infernalisch laut und klingt wie die Hölle – nein, Rasenmähersound bei halbierte Lautstärke! Und dann der Unsinn mit dem Spritverbrauch: Daniel Ricciardo, der sensationell 2. auf dem RB10 geworden ist und so seine Duftmarke gegen Vettel setzen konnte, wurde nachträglich disqualifiziert, weil sein Auto zu viel(!) Sprit verbraucht hat.

HAAAALLLO?! Was sind das für Regeln? Wer denkt sich so einen Unsinn aus?

Ich fasse zusammen, die Formel 1 ist nicht mehr:

Warum soll man sich das als Vollblut-Hetero mit Motorsport-Affinität noch anschauen? Wegen der Gridgirls? Oder ist das dann sexistisch und verursacht einen „#Aufschrei“ ? 🙄

Womit wir beim Titelbild angekommen sind und der Kreis geschlossen ist.
Enjoy la testa rossa. 😀