Ok, aktiv wollen wir alle irgendwie sein. Design und Gestaltung klingt auch irgendwie gut.
Doch gilt der Satz: “ Weniger ist oft mehr“ gerade in Bezug auf Design bei der Marke BMW in letzter Zeit besonders deutlich.


Bild: BMW

Klar, die sportlichen Limousinen aus dem Freistaat standen und stehen trotz allem, was passiert ist immernoch für einen aktiven Lebensstil, Sportlichkleit, Freude am Fahren und einen gewissen „Gestaltungswillen“ seiner Besitzer. Laut Aussage unserer Experten hat der Konzern sogar von gebangelten Hängebauchschweinen, Brotkasten-Kofferraumdeckeln und sonstigen Verschrobenheiten profitiert.

Nachdem also die Marke eine Zeit des „übermäßigen Designs“ halbwegs schadlos überstanden hat (damit meine ich nicht wirtschaftlich), kommt nun der nächste Paukenschlag: Active Sound Design.
Heißt: Die Geräusche des Motors werden in der Fahrerkabine mittels Soundgenerator über Lautsprecher imitiert, bzw. „optimiert“.
Frage: Ist das nun eine Erweiterung des derzeit aktuellen „Soundengineerings“, oder eher eine Art Abkürzung, um sich dessen entledigen zu können?

BMW:
„Die Charakteristik der Soundwiedergabe ist darüber hinaus auch an die vom Fahrer per Tastendruck konfigurierbare Motorabstimmung gekoppelt, sodass beim Wechsel in den “Sport”- beziehungsweise “Sport+”-Modus parallel zum Ansprechverhalten auch das akustische Erlebnis optimiert wird.”
😯 Aha!?

Ok, Bayern ist wie gesagt ein „Frei“- staat. Die bei BMW können also zusammenlöten und basteln, wie und was sie wollen. Ich frage mich nur: Für WEN machen sie das eigentlich?

Was meint Ihr dazu?
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