Mit Genf ging nicht nur ein Raunen durch die deutsche Sportautoszene, wie wir am Artikel von D.C. zum Porsche 918 sehen konnten.

Als fernöstlicher Botschafter in der alten Welt sehe ich meine Aufgabe, hier auch die neuesten, für uns interessanten Entwicklungen unserer asiatischen Freunde kundzutun.

Auch Toyota, eigentlich mehr bekannt durch Brot und Butter Vehikel, Hybrid, einem Tierwerbespot und klemmende Gaspedale möchte zu 2012 ein Auto auf die Beine stellen, welches ich als erwähnenswert erachte. Es ist zwar nicht so hyperinnovativ wie andere Konzepte, auch nicht besonders grün und auch nicht ganz besonders schön, aber dennoch interessant:

Ersteinmal nichts besonders Aufsehen erregendes, aber der Antrieb: Subaru 2L Turbo BOXER! Frontmotor, Heckantrieb. Das hört sich doch interessant an!

Endlich bequemt sich auch der große Konzern Toyota, der (meiner Ansicht nach) in den letzten Jahren seinen Zenit überschritten hat, den treuen Fans seiner Celica einen Nachfolger zu bauen. Die Anhänger des seeligen MR2 gehen wohl leider leer aus, denn selbst Toyota kann sich einen Mittelmotorsportler auf eigener Plattform wohl nicht mehr leisten. Schade.

Trotzdem, die (oder heisst es „der“?) Celica war immer ein innovatives Auto, auch vom Design (japanische Verhältnisse) und hat einen Nachfolger verdient der keinen Allerweltsmotor hat. Ich glaube, das könnte was werden.

Für die interessierten hier die Ahnengalerie der Celica:

Mein Favorit:

Toyota Celica ST Liftback (1970–1976)


Toyota Celica Cabrio (1980–1982)


Toyota Celica Supra (1983–1985)


Toyota Celica T20 (1989–1994) ©Thomas Doerfer


Toyota Celica T18 © Rudolf Stricker


Toyota Celica T23 © Rudolf Stricker