Diese Woche fand ich eine nette Überraschung am Frühstückstisch. BH und Ayrton Junior schliefen noch als ich in die Küche reingekommen bin. Auf den Tisch fand ich das Rennwagen-Malbuch, die meine BH für Ayrton Junior gekauft hat. Normalerweise bin ich skeptisch was sowas betrifft weil in der Regel so eine Auswahl von Leute die keine Ahnung oder nur Halbwissen haben getroffen wird, meisten mit irgendwelchen Sportwagenklischees. Nicht hier. Wenn jemanden ein Brabham BT46B, ein Mazda 787B oder ein McLaren F1 GTR Langheck Le Mans wählt, demonstriert nicht nur guten Geschmack, aber auch tiefe Kenntnisse der Materie.


Ich versuche nicht krampfhaft den Kleinen meine Obsession mit Sportwagen zu vermitteln, im Gegenteil, da ich die (meist) negative Seiten der Krankheit kenne… Gut, der steht auf Loks und Eisenbahnen und ich hoffe sehr dass es nicht von lange dauern ist. Aber ich war irgendwie happy dass er „Papa’s grüne Rennauto“ malen wollte.

Ich brauche auch nicht zu sagen dass der Drang selber die Stifte in die Hand zu nehmen und zu malen groß war, und sozusagen ein harmloses Kurztrip in meine Kindheit zu machen. Das Werk hat unfassbare €1.50 am Supermarkt gekostet, und beinhaltet noch dazu 60 Sticker, 2x pro abgebildete Wagen. Wo kriegt man heutzutage soviel Dopamin für so wenig Geld?