Ich möchte hiermit eine neue Kurzserie von Artikeln einführen, die uns bei all den schlimmen Krisennachrichten auf andere, schönere und verträumte Gedanken bringt. Mir schwebt da die Behandlung von Exoten vor, die doch in den Mainstream-Medien stark untervertreten sind.

Heute dabei: Ginetta.

Ginetta Logo

Bild: Chris Manfre, of Metaphors In Motion

Mir ist Ginetta schon seit einiger Zeit aufgefallen, um genau zu sein, schon bei der Suche nach dem Esprit. Es handelt sich dabei um eine wirklich kleine (winzig ist das bessere Wort) und traditionsreiche (!) Renn- und Sportwagenschmiede aus good old great great britain.

Damals war ich aber nicht mutig genug die Sache weiterzuverfolgen und das Angebot an möglichen Fahrzeugen zu klein. Außerdem steht das Rechtslenker-Thema ja auch immer wieder im Raum, leider. Wer sich über Ginetta mal schlau machen möchte, die Google-Suche findet einiges. Ginetta hat sein einigen Jahren ein neues Fahrzeug in der Entwicklung, das seine Karriere ursprünglich als ‚Farbio GT‘ startete und von Ginetta zu Ende entwickelt wurde.

Interessanterweise handelt es sich bei dem Wagen um ein Produkt, das voll nach dem Geschmack vernachlässigter Puristen wie uns ist – glücklicherweise zu einem (gebraucht) irgendwann mal für Otto-Normalverbrauche erschwinglichen Preis. Dank einfachster Technik (US-Ford V6), den Verzicht auf  Schnickschnack (ABS, Servolenkung, …) und Leichtbau handelt es sich nach Aussagen der Presse um den geistigen Nachfolger des Lotus Esprit. Was mich natürlich irgendwie freut. Warum? Weil selbst Lotus heute die eigenen Prinzipien Leichtbau und Einfachheit nicht mehr ausreichend ernst nimmt. Und vielleicht brauche ich in 5 Jahren ja auch ein moderneres Auto, wer weiß…? Das hier wäre ein Kandidat, in einer anderen Farbe, selbstverständlich 😀

Anyway, enjoy the video:

…und das Beste: Falls es für den ‚großen G60‘ nicht ganz reicht, gibt es noch den ‚G40‘: