J.: I can’t believe this is the same car!
Mr.W.: Well, let’s not start sucking each other’s dicks quite yet. ©Miramax Film Corp. 

Felix, Ayrton und meine BH bekommen es gerade zu spüren: D.C. ist in einer neuen Transformationsphase. Es sind neue Luxusprobleme im Anmarsch und ich möchte Sie euch nicht vorenthalten. Immer, wenn ich so etwas schreibe sitzt mir ein kleiner Cherub auf der Schulter und flüstert mir bedeutungsschwanger zu, dass ich mich gefälligst einfach nicht über mein Leben beschweren sollte. Der kleine Teufel auf der anderen Seite macht derweil dicke Backen und „brumm, brumm!“ 🙂

Folgende „D.C. Situation“ ist akut:

Mein Fuhrpark braucht ein re-design. Das hat zum Einen mit der „normativen Kraft des faktischen“ zu tun, die einem unsere Gesellschaft so aufhalst – zum Anderen mit persönlicher Unzufriedenheit, die fast schon krankhafte Züge annimmt. Auslöser ist der ach so perfekte Mercedes C200 T, den ich im Alltag „blue“ & „efficient“ 🙄 fahre und mein gerade ins gegenteilige Extrem sumpfende Lotus Esprit S4, der dringend mal Ed Chinas magische Hände bräuchte.

Der Plan zur Lösung des Dilemmas ist quasi schon verabschiedet: Der Benz muss weg, der Esprit darf bleiben, wird aber auf Sparflamme geköchelt (also mit Kochsalzlösung und Zahnriemenwechseln in der Schwebe zwischen Leben und Presse gehalten). Grund: Die Bremsen. Ich suche hier eine Lösung, die wird aber länger dauern und werde gerade zur Diva.

Eine eierlegende Wollmilchsau muss her – ich fasse zusammen was gesucht wird:

  • Ein (Sport-)wagen mit 4 Sitzen bzw. 2+2 Konzept (Für die Alltagstauglichkeit extrem wichtig, großes Manko beim Esprit)
  • Der Wagen muss „sorgenfrei“ zu bewegen sein: Anmachen, losfahren, ankommen.
  • Die MwSt. muss ausweisbar sein
  • Er sollte vergleichbar mit dem Esprit in Prestige, Leistung und Außenwirkung sein (nicht meine Idee!)
  • Jetzt kommt’s: Er darf gerne Wertzuwachs entwickeln… 😉
  • Budget: oberer 5-stelliger Bereich inkl. Märchensteuer wären im Budget – dann aber darf kein Wertverlust ins Spiel kommen
  • Ich werde dem Wagen wenig KM zumuten, max. 300 im Monat.

Spannend, nicht wahr? Im Prinzip gibt es „leider“ nur eine einzige Lösung (nein Ayrton, denn die hat nichts mit unseren Probefahrten am WE zu tun… 😉 ), habe das intern schon etwas beratschlagt, aber ich bin offen für alles, was Euch so dazu einfällt.

Die Realität kann schmerzhaft sein, aber sie hat auch Vorteile…