Während ich diese Zeilen schreibe hat unser geschätzter Fuelbrother Ayrton gerade den Link zum Komplettieren des Webalbums bekommen. Wir haben uns alle Mühe gemacht, diesen phänomenalen Tag in Bildern festzuhalten.

Leider haben wir es nicht geschafft in Kolonne auf das Gelände zu fahren, da Ayrton so ungeduldig und gierig auf das Event war, dass er Morgens um 7.30h losfahren wollte. Und das, nachdem Dreh und ich uns gewaltig einen mittelschweren Metal-Schock gegönnt haben – 2 Tage am Stück… Hier ein kleiner Atmosphäreneindruck

Schön ist das nicht - aber laut!^^

EDIT Dreh:

Nur um mal Eindrücke zu gewinnen- die letzte Band: D.C.s Favoriten! (oder besser: Favoritin!)
der bekotzte Handy-Sound gehört dazu 😉 Kann man Frauen gutfinden die solche Laute von sich geben können?! Ich weiß, wir sind pervers…

Auf dem offenen Feld vor dem Gelände stand ein schöner Challenger, der die modernisierte Version unseres Tankdeckels aus dem Logo trug – ein Detail, bei dem man natürlich verweilen musste.

Dodge Challenger

Dodge Challenger

Genug davon! Jetzt zum anderen Schöngeistigen! Die Aussage des Tages vorneweg: Eine Elise ist kein Klassiker. So wurde Ayrton am Befahren des Geländes gehindert, während zweifelhafte AMG-Modelle oder 7er-BMW in mittelmäßigem Zustand auf die Markenbereiche durften. Nun gut, kann man geteilter Meinung sein. Die Kriterien sind eben weich und subjektiv, daher lag es wohl im Ermessen des Ordners, den einen durchzulassen (Esprit Bj. 93) – und den anderen nicht (Elise – Bj. jünger). Oldtimer sind beide nicht. Ein Gallardo kommt aber durch. Hat wohl eher was mit „Exklusivität“ zu tun – vor allem finanzieller. Andererseits begegnete uns auch ein Nissan  Bluebird – Sorry Hellmchen, aber WTF!?.

Schloss Dyck Classic Days 2010

Schloss Dyck Classic Days 2010

However: Der  eigentliche „Kern“ der Veranstaltung – nämlich das Flanieren auf dem Miscanthusfeld und dem Schlossareal waren mal wieder ein absolutes Highlight des Jahres. An jeder Ecke ein interessantes Auto, viel zu staunen, Gelegenheit für Gespräche, skurrile Vögel nebst Begleitung – alles war da.

Schloss Dyck Classic Days 2010

Schloss Dyck Classic Days 2010

Selbst für die kleinsten haben die Eltern vorgesorgt (falls mal ein 300SLR im Vollgas vorbeiballert). Ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl an Dr. Dreh!

Ohrenschutz für Säuglinge

Auch die Kleinsten sind versorgt...

Um bei Dreh zu bleiben: Der hier ist nur für Dich!  Mehr davon unten in der Galerie!

Volvo Schneewittchensarg

Volvo Schneewittchensarg

Jedenfalls war das Wetter prächtig (wenn auch ziemlich schwül) – was bei meiner Missus zu temporärem Unwohlsein geführt hat – aber immerhin doch trocken. Und das ist doch das wichtigste. Am besten spült man sich denn auch die Kehle ein paar mal mit ein paar Gläsern „wasauchimmer“ durch – so  ließ es sich ertragen.

Schloss Dyck Classic Days 2010

Schloss Dyck Classic Days 2010

Ich habe mir dann noch ein exzellentes Schmökerwerk von 1989 gegönnt: „Lotus Esprit Turbo – die Antwort Großbritanniens auf Porsche und Ferrari“ – für 25€. Ein echtes Schnäppchen für den Preis, denn es ist ein tolles, liebevoll gemachtes Buch, wie ich nachher zu Hause festgestellt habe!  Das Thema „Automobilia“ und „Tand“ wird natürlich bei so einer Veranstaltung groß geschrieben, so dass man sich in den Buden und Zelten mit dem Kram stundenlang aufhalten kann, wenn man möchte.

Über allem liegt der Wohlklang von großvolumigen Motoren, die im Rahmen des offiziellen Programms ein Schaulaufen (mit Tribüne) veranstalten. Dank der erneut sauberen Vorsorge von Ayrtons besserer Hälfte hatten wir denn auch wieder ein Picknick im Schatten des hohen Grases! Eingeklemmt zwischen einem Wiessmann und einem seltsamen Käfer (siehe oben) ließ es sich aushalten.

Schloss Dyck Classic Days 2010

Schloss Dyck Classic Days 2010

Gegenüber stand dann auch ein tolles Auto:

Lotus Esprit S4

Lotus Esprit S4

Bei all dem Glanz und der Exotik weiß man nicht, wohin man schauen soll und so erreicht man nach ein paar Stunden so eine Art Trancezustand, in dem man nichts mehr wahrnimmt. Das ist dann der Punkt, an dem die Begeisterung über die Sichtung eines seltenen Exemplars nachlässt und man nachhause gehen sollte.

Was einem bleibt, ist ein Stapel Fotos, ein tiefenentspannter Geisteszustand (vor allem, wenn man vorher noch 2 Tage gemoscht hat, 😉 – übrigens Dreh, meine Verspannungen sind Weg und der HNO-Arzt konnte nix finden….)

Zur Klausur vor Schloss Dyck empfehlen wir die folgende Lektüre:

Nächstes Mal also bitte alle dabei sein! Hier nun die (derzeitige) Gallerie – Ayrton und Mitsch werden sicher noch ein paar weitere, interessante Bilder beisteuern!

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