Über die rollende Restaurierung meines Saab 900 turbo 16s: Teil 1

 

Schicksalhafte Tage für meinen Saab sind angebrochen. Nachdem ich auf dem Oldtimer-Grand-Prix auf dem Nürburgring über meine emotionale Verwirrung berichtete, sind nun auch erste Taten gefolgt. Einige Tage nach dem Grand-Prix bin ich zu meinem Leib-und-Magen Meister „Papa H.“ gegangen – mit einem mulmigen Gefühl im Bauch.

Eher gestammelt (als gefragt) informierte ich ihn über das Vorhaben, den alten Turbo wieder auf die Straße zu bringen. Jeder, der auch nur einen Funken Verständnis für einen regulären Werkstattbetrieb hat, weiß, dass so ein Projekt so ziemlich das ekeligste ist, womit man anrücken kann. Viel Arbeit, rostiges Geraffel, viel Ärger und Zeitverlust. Ständig muss man auf Teile warten und wo man eine Baustelle angeht, werden schnell mehrere draus.

Der neurotische Kunde  steht einem ständig auf den Füßen und darüber hinaus hat man eigentlich keine Lust auf den Karren. Keine optimalen Bedingungen also. Im Prinzip hätte ich es verstanden, wenn er nein gesagt hätte.

Und dann ist da natürlich noch die Kostenthematik. So ein Auto hat keinen Marktwert – zumindest keinen hohen – und darf daher auch bei der Reparatur nicht exorbitant Geld verschlingen.

Hierzu empfehlen wir folgende Literatur:

Jedenfalls hat er nicht direkt hinter sich gegriffen und die Schrotflinte rausgeholt, sondern ließ sich breitschlagen. Die gute Nachricht war dabei direkt: Er hat einen Hänger! Somit konnte ich auf neuerliche Ausleih-Experimente verzichten und hatte diesen Ärger schonmal von der Backe.

Saab 900 turbo 16 s Bergung

 Das Ziel:

 

Erstmal den Wagen auf die Bühne bringen und drunter schauen. Lohnt es sich überhaupt noch? Was muss alles gemacht werden, damit der Wagen TÜV bekommen kann? Dreht der Motor, springt das Teil noch an?

Mehr will ich erst mal nicht – man muss klein anfangen. Wenn die ersten Teilsiege errungen sein sollten, kann man weiterdenken. Zu tun wäre genug! Ich halte euch auf dem Laufenden…

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