Gemäß meines Status hier bei Fuelbrothers als der amtliche, melancholische Ästhet, schafft für mich Digitalfotografie nicht die warmen Farben von „damals“ (ich weiss, die beschissenen guten alten Zeiten). Es sind wahrscheinlich technisch und wissenschaftlich genaue Abbildungen der Farben, allerdings zu künstlich und grell – einfach gefühlskalte Bilder.

Daher, inspiriert durch diesen Artikel bei Motoring con brio, habe ich mich gewagt ein paar Bilder spaßeshalber zu verändern. Ich habe von Fotografie nicht viel Ahnung, aber mit ein bisschen rumexperimentieren klappt es ganz gut.

Der Nachteil: Damals waren die Bilder direkt schön, heute muss man bei der Post-Produktion einiges an Zeit investieren, wenn man keine Profisoftware besitzt. Es ist nicht vergleichbar mit den Farben vom Kodachrome-Film, der Rotstich ist zu stark, aber ich bin zufrieden. Komischerweise sehen die geänderten Bilder bei der 560er Skalierung nicht so toll aus wie in der echten Größe.

Hier ein paar vorher/nachher Bilder:


©Dr.Dreh | Fuelbrothers.de


Dreh: Es ist übrigens eine Canon 600D mit 18/55 Objektiv geworden, bei Foto Gregor in Köln gekauft. Es folgt aber bald ein 55/250, vielen Dank für die Tips und die Beratung, auch von deinem Kollegen. Auf seinen Rat hin habe ich den Plan mit dem Tamron 18/300 verworfen.