• Fuelbrothers

SAAB an Spyker verkauft


Veröffentlicht am 26. Januar 2010, von D.C. in / Kurzmeldungen, SAAB. 5 Kommentare

So, jetzt nochmal kurz ein Statement von mir: Ich hab das Ganze ein wenig über Saabsunited mitverfolgt und dabei sind 1-2 Dinge klar geworden:

GM hat es trotz 20 Jahren Unverständnis nicht geschafft die Seele aus der Marke Saab zu prügeln. Die Anhängerschaft ist ungebrochen optimistisch und fast schon ‚kultisch‘ hinter der Marke und ihren Attributen versammelt wie bei Mini und Apple. Das hat es defninitiv bei Rover und den anderen Opfern der letzten Jahre niemals gegeben. Man kann also sagen, es besteht Hoffnung. Warum? Weil der neue Chef ein Saab-Fan ist, im Gegensatz zu den GM-Verwaltern.

Laut seiner Aussage fand er den Aero-X so toll, dass er ihn bauen lassen möchte (ob das wirklich klappt, sei dahingestellt). Jedenfalls zeigt er mehr Begeisterung für die Eigenkreationen der Schweden als die frühere Mutter, die lieber einen weiteren sinnlosen SUV auf die Achsen gestellt hat (Saab 9-4x, kommt demnächst). Auch der geplante Kompakte, der nun viel mehr Saab verkörpert als jeder SUV, hat eine Chance.

Zum Schluss noch ein Video eines Fanprojekts (!) zur Unterstützung der Marke. Selbst geschrieben und gesungen, die Inhalte sind von Saab. In diesem Video sind (sic) die genannten Wagen, und von allen als sinnvoller erachteten Wagen denn auch vertreten (und NICHT der SUV).

SaabSaved2medium1

Bild: Ignace vT@ Saabsunited

Mehr Informationen unter: www.saabsunited.com




    5 Antworten zu “SAAB an Spyker verkauft”

    1. Dr.Dreh sagt:

      HoHo „SAVED“, das ich nicht lache- der arme tote Elch wird weiterbeatmet…

      Naja. Irgendwie auch schön.
      Mal gucken wie es mit seinem Bruder im chinesischen Staatszirkus weitergeht 🙁

    2. Ayrton sagt:

      Finde auch schön, allerdings mehr ein Fall von dead man walking, dessen Hinrichtung 5 vor 12 auf unbestimmte Zeit verschoben worden ist. 100k Einheiten im Jahr ist nichts um gegen der Deutsche Dreigestirn zu gewinnen.

    3. Lord Hellmchen sagt:

      Naja, vielleicht wird ja am Ende eine kleine skurile Schmiede draus (siehe Ayrtons Essay)

    4. Herr Wu sagt:

      Mich würde es echt freuen, wenn Saab mit deren Hilfe wieder auf die Beine kommt. Den Vergleich mit Apple oder Mini finde ich sehr passend. Wenn man überlegt, dass es Apple immer wieder schafft dem Bürger mehr oder weniger notwendige Elektrokleingeräte anzudrehen, müsste es doch auch hier einen Weg geben. Opel bzw. GM war nun wirklich kein Imageträger, weder cool noch hipp noch sonst irgendwas.
      Ich könnte mir aber vorstellen, dass es mit dem richtigen Design und sinnvollen Produktreihen klappen könnte. Gerade die hartnäckige Saabszene könnte da helfen. Hoffentlich werden die Karren dann nicht so teuer – ich wollte mir eigentlich in 4 Jahren ´nen Saab kaufen. Und wenn Saab eine nette Nische belegt, müssen die sich auch nicht vor der dt. Konkurrenz fürchten. Naja, mal sehen.

      @D.C.:
      Willst Du deinen 900er eigentlich mal wieder aus dem Schönheitsschlaf holen?

    5. D.C. sagt:

      Ja, genau so sehe ich das auch. Man muss hoffen, dass Viktor Müller sich nicht als Windei entpuppt. Ich wünsche denen alles gute. Das mit dem Design usw. ist eine Sache, die angeblich der GM-Mutter geschuldet war, daher hat SAAB seit 2003 sehr geile Entwürfe gemacht und keinen umsetzen dürfen – das soll sich angeblich jetzt ändern.

      Ja ich will meinen 900er wieder auf die Straße bringen, ist eine reine Geldfrage. Im Moment ist priorität den Esprit in einen Topzustand zu versetzen, danach der SAAB.

      Beim Esprit ist halt das Thema Wertverlust ein anderes (nämlich nicht Vorhanden). Der SAAB hat das tief des Gebrauchtwagenmarkts gerade erreicht und steigt seit einigen Jahren wieder kräftig im Wert (obwohl es kein echter, ausgelieferter t16s ist, sondern „nur“ ein turbo16 mit s-Verkleidung & dem Instrumenten)

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.